Festivalfuchs Magazin


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Bier kühlen auf dem Festival

Warmes Bier aus pullerwarmen Blechdosen hat jeder schon getrunken. Das ist immer noch besser als kein Bier. Gekühlt macht der güldene Hopfensaft aber tatsächlich mehr Laune. Entweder wirfst du dem großen Bierstand für jeden kalten Schluck ein Vermögen in den Rachen oder du zauberst selbst ein kühles Getränkelager. Wir haben euch sieben Techniken zusammengestellt.

1. Eis auf dem Gelände kaufen

Nicht der abgefahrenste Geheimtipp, aber oft vergessen: Auf den meisten Festivals könnt ihr für ein paar Euro festes Wasser Eiswürfel erwerben. Legt eure lauwarmen Bierdosen einfach rein, easy. Täglich Eis nachfüllen und ihr kommt gut über das Wochenende. Keine Lust auf so eine langweilige Lösung? Dann improvisiert mit einer der anderen Techniken.

2. Der Sockentrick

Der klassische Sockentrick! Bierdose in eine nasse Socke einwickeln und in der Sonne liegen lassen. Das verdunstende Wasser entzieht der Umgebung die Wärme und kühlt somit das Bier. Funktioniert natürlich genau so gut mit T-Shirts, Handtüchern oder geschmackvoller Unterwäsche.

Bierdose in nasser Socke

3. Planschbecken

Kühlt nicht nur eure Getränke, sondern wertet auch ungemein den Zeltplatz auf: Der eigene Pool im Kleinkindformat. Mit Wasser gefüllt und je nach Laune auch mit Eis kühlbar. Die frische Quelle im Vorgarten lädt auch zum Fußbad ein. Aber auch Matschtümpel taugen noch zur Bierkühlung.

4. Kühlschrank mit der ganzen Gruppe

Klingt erstmal dekadent, aber rechnet in eurer Gruppe ruhig mal durch, was es kostet, eine Kühlbox mitzunehmen, die mit Gas oder einem Generator betrieben wird. Wenn ihr eigenen Strom erzeugen könnt, habt ihr gleichzeitig die lauteste Musik und könnt damit euer Revier markieren. Ob ihr das wollt, ist Typsache.

Jubelnder Mensch mit Bier

Kaltes Bier ist irgendwie besser. (Foto: Pablo Heimplatz)

5. Kühlbox mit Trockeneis

Lust auf eine Kühlbox, aber normales Eis hat nicht genug Power? Probiert es mal mit Trockeneis. Gar nicht so schwer zu bekommen und erstaunlich bezahlbar. Minus 80°C sorgen für hervorragende Kühlleistung. Wenn was übrig bleibt: Wasser drüber schütten und zum Abschied eine kleine Nebelparty schmeißen. Komplette Sets direkt für das Festival bekommt ihr bei den Jungs von rentacoolbox.

6. Kühlkammer improvisieren

Eine Kühlbox ist euch zu sperrig und Planschbecken sind auch nichts für Euch? Festivals sind zum Improvisieren da, probiert doch einfach mal verschiedene Dämm-Techniken aus. Ein wasserdichter Behälter, ein kleines Zelt oder ein einfaches Erdloch reichen als Grundlage für die eigene MacGyver-Show. Wer an Styropor kommt, hat für den Dämmeffekt schon gewonnen. Alufolie ist immer aufzutreiben und hilft, die Wärmestrahlung zu reflektieren. Feuchte Handtücher zur Abdeckung entziehen der Kammer weitere Wärme und vielleicht bekommt ihr irgendwo noch Eiswürfel her. Für kühle Getränke muss man auch mal kreativ werden.

Männer mit nackten Oberkörpern jubeln und trinken gelbe Getränke

Regel 7 von Festivalfuchs lautet: Mit nacktem Oberkörper darf man auch O-haltiges Zeug aus Plastikkannen kübeln. (Foto: Pablo Heimplatz)

7. Der Festivalkühlschrank

Jedes Festival erneut improvisieren zu müssen geht euch auf den Keks aber eine teure Kühlbox kommt auch nicht in Frage? Investiert doch vorher einen freien Nachmittag und zimmert euren eigenen gut isolierten Festivalkühlschrank. Als Kühlmittel kommen wieder Eis, Kühlpads oder Trockeneis in Frage. Und beim Design könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen. Eine detaillierte Bauanleitung findet ihr auf metalnews: Der Festivalkühlschrank.

Nicht die richtige Lösung dabei?

Das funktioniert so nicht oder ihr habt eine viel bessere Technik? Wir ergänzen die Liste gerne. Sagt doch einfach auf Facebook Bescheid.